Warum veröffentliche ich meine Vorlesungen als Podcast und Screencast?

Zunächst habe ich begonnen meine Vorlesungen mittels Camtasia Studio mitzuschneiden. Dabei wird ein sogenannter Screencast erzeugt. Beschränkt man sich auf das Audiosignal, so erhält man eine MP3-Audiodatei, die als Podcast vertrieben werden kann. Dadurch können diese leicht auf kleine tragbare MP3-Spieler wie den iPodgeladen werden und so während anderer Tätigkeiten, etwa Fahrten mit demöffentlichen Nahverkehr, bei Spaziergängen oder dem Joggen gehört werden. Um Studierenden und anderen Interessierten das Herunterladen möglichst einfach zugestalten, werden diese Podcasts kostenfrei auch auf dem Musik-Portal iTunes der Firma Apple angeboten. Nun habe ich begonnen diese Mitschnitte kostenfrei öffentlich verfügbar zu machen. Damit sich für mich der Aufwand in Grenzen hält, verzichte ich bewusst darauf, die Mitschnitte aufwendig zu schneiden, und Versprecher, unglückliche Formulierungen oder ähnlich zu entfernen. Sonst hätte ich mit diesem Unterfangen nie beginnen können.
Meine Ziele

  • Studierende, die krankheitsbedingt oder aus familiären Gründen nicht an Veranstaltungen teilnehmen können, erhalten eine Möglichkeit, sich die Inhalte eigenständig zu erarbeiten.
  • Ferner sind die Mitschnitte ein Angebot zur Wiederholung, Nachbearbeitung und zur Prüfungsvorbereitung.
  • Interessierten ausserhalb der Hochschule wird eine kostenfreie Möglichkeit angeboten sich im Sinne des Life-Long-Learning weiterzubilden.
  • Ich setze meine Vorlesungen einem Reviewprozess aus, d.h. wenn Interessierte den Vorlesungen folgen, und Unstimmigkeiten, Unverständliches feststellen oder Ergänzungen haben, so besteht die Möglichkeit in dem zugehörigen Blog Ulrich Schrader - Vorlesungen Kommentare zu hinterlassen. Durch diese Kommentare finde ich heraus, wo Bedarf an Änderungen besteht.
  • Ich möchte mir so im Laufe der Zeit ein Vorlesungsarchiv aufbauen, das ich meinen Studenten als Teil des Selbststudiums anbieten kann und vielleicht sogar Inhalte voraussetze. In den Präsenzzeiten können dann auf diese Grundlagen aufbauend Inhalte in Diskussionen vertieft werden oder anwendungs- oder problemorientiert auf Fallstudien, Projekte, etc. eingegangen werden.

Für mich stellt das WWW und insbesondere die Möglichkeiten des sogenannten Web 2.0 eine fantastische Möglichkeit des selbstgesteuerten Lernens dar. Da ich als Lernender somit selber sehr stark von den frei zugänglichen Inhalten des WWW profitiere, ist es für mich eine Selbstverständlichkeit auch selber mit Inhalten beizutragen. Alles was ich frei zur Verfügung stelle, unterliegt daher einer Creative Commons Lizenz.
 

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