Infos für Studierende

Sprechstunden


Image: Sprechstunde
  • Während der Vorlesungszeit:
    Ich habe keinen festen Termin, aber Sie können mich immer nach meinen Veranstaltungen ansprechen. Weiter unten auf dieser Seite finden Sie meinen Kalender, dort sehen Sie, an welchen Tagen ich Veranstaltungen an der FH habe. Ich habe in der Regel danach immer Zeit für Sie. Den Raum sehen Sie (sofern er mir bekannt ist), indem Sie auf den Termin klicken.
  • Außerhalb der Vorlesungszeit:
    nach Vereinbarung
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Recherche in der NLM

Die National Library of Medicine NLM referenziert regelmäßig mehrere Tausend internationale Zeitschriften und deren Artikel, die sich mit Gesundheitsthemen befassen. Die Recherche in der NLM ist über den PubMed-Zugang kostenfrei. Damit bietet sich hier eine sehr gute Möglichkeit, mit seinen Recherchen zu beginnen, wenn man an aktueller wissenschaftlicher Literatur interessiert ist. Nachfolgend sind Tutorien als Screencasts zur Verfügung gestellt, die Möglichkeiten der Recherche erläutern sollen. Gutes und effektives Recherchieren lernt man aber nur durch Üben.

Sie benötigen zur Darstellung der Screencasts den neuen Flashplayer. Sollte dieser nicht bereits vorhanden sein, dann können Sie ihn kostenfrei hier herunterladen.

Viel Spass und viel Erfolg beim Suchen!

Übersicht meiner Vorlesungen

Hier finden Sie eine Übersicht über meine Vorlesungen

Informatik 1 - 3 für Pflegemanagement

Im Rahmen der Veranstaltung werden die folgenden Hauptthemen behandelt:

  • Informatik 1
    • Definition Pflegeinformatik
    • Pflegeinformationssysteme: Möglichkeiten, Grenzen, Voraussetzungen
    • Krankenhausinformationssysteme
    • Elektronische Krankenakte und Gesundheitskarte
  • Informatik 2
    • Auswahl, Einführung und Betrieb von IT-Systemen im Gesundheitswesen
  • Informatik 3
    • Pflegeterminologien Leistungserfassungssysteme
    • Consumer Health Informatics
    • Trends und aktuelle Forschungsergebnisse

Die Veranstaltungen bauen nicht zwingend aufeinander auf und können in beliebiger Reihenfolge besucht werden.

Zielgruppe: Studiengang Pflegemanagement und Pflege.

Umfang der Veranstaltung: Jeweils 2 SWS in 3 Semestern

Vorkenntnisse: Für die Veranstaltung werden Kenntnisse im Umgang mit dem Internet vorausgesetzt.

Blogs und Wikis zur Veranstaltung

Internet und eHealth

Termine

  • 12.4., 10.5., 24.5., 21.6. jeweils 5. und 6. Block

Inhalt

  • Informationssuche im Internet
    • Vorgehensweisen bei der Informationssuche
    • Suchmaschinen
    • Erfolgreiche Suchstrategien
  • Literatursuche im Internet
    • Verwendung von Literaturdatenbanken
    • National Library of Medicine
    • Formulierung von Suchanfragen
    • Umgang mit Schlagwortkatalogen
  • Beurteilung von Webseiten
    • Kriterien für Korrektheit/Relevanz
    • Kriterien für ergonomische Webseiten
    • Barrierefreiheit
  • eHealth
    • Zielgruppen
    • Ansätze
    • Beispiele

Zielgruppe: Studiengang Pflege Umfang der Veranstaltung: 2 SWS Vorkenntnisse: Für die Veranstaltung werden Grundkenntnisse im Umgang mit dem PC und einem Textverarbeitungsprogramm vorausgesetzt. Im Rahmen der Veranstaltung wird versucht, auf vorhandene oder nicht vorhandene Vorkenntnisse einzugehen. Anmeldung: Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Es kann allerdings sein, dass die Teilnahme eingeschränkt wird, falls mehr als 2 Personen pro PC-Arbeitsplatz teilnehmen wollen.

Modul: Nursing Informatics

Im Modul Nursing Informatics werden die folgenden Inhalte behandelt:

  • Online-Literatur- und Informationsrecherche
  • Die Entwicklung und Anwendungen der Informationstechnologie und Telematik im Gesundheitswesen
  • Elektronische Krankenakten und Gesundheitskarte
  • Krankenhausinformationssysteme
  • Pflegeinformationssysteme
  • Datenschutz im Gesundheitswesen
  • Grundlegende Kenntnisse von Pflegeklassifikationssystemen (ICNP, NANDA, NIC, NOC) in ihrem Bezug zu Pflegeinformationssystemen
  • Minimaldatensätze und Gesundheitsstatistiken
  • Anwendung der IT zur Pflegeforschung und Gesundheitsforschung
  • IT als Ausbildungsmedium für Fachkräfte und medizinische Laien (Consumer Health Informatics)

Standard-PC-Anwendungen 1

Inhalte

  • Organisation der Dateiablage
    • Erzeugen, Umbenennen, Verschieben und Kopieren von Ordnern
    • Umbenennen, Verschieben und Kopieren von Dateien
    • Erzeugen von Verknüpfungen
  • Hausarbeiten und Diplomarbeiten mit Microsoft Word
    • Verwenden von Absatz- und Zeichenformatvorlagen
    • Bearbeiten und Erzeugen eigener Absatz- und Zeichenformatvorlagen
    • Verwenden von Tabulatoren
    • Erzeugen von Tabellen mit Tabulatoren
    • Erzeugen von Tabellen mit dem Tabellenwerkzeug
    • Erzeugen und Formatieren eines Inhaltsverzeichnisses
    • Verwenden von Querverweisen
    • Beschriftungen und Abbildungsverzeichnisse
    • Fuß- und Endnoten
    • Erzeugen und Arbeiten mit Kopf- und Fußzeilen
    • Verwenden von Abschnitten, um Textbereiche mit unterschiedlichem Layout zu definieren
    • Erzeugen und Verwenden von Dokumentvorlagen

Zielgruppe: Studiengang Pflege Umfang der Veranstaltung: 2 SWS Vorkenntnisse: Für die Veranstaltung werden geringe Kenntnisse im Umgang mit dem PC und einem Textverarbeitungsprogramm vorausgesetzt. Im Rahmen der Veranstaltung wird versucht, auf vorhandene oder nicht vorhandene Vorkenntnisse einzugehen. Anmeldung: Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Es kann allerdings sein, dass die Teilnahme eingeschränkt wird, falls mehr als 2 Personen pro PC-Arbeitsplatz teilnehmen wollen. Ulrich Schrader

Standard-PC-Anwendungen 2

Termine

  • 12.4., 26.4., 31.5., 28.6. jeweils 5. und 6. Block

Inhalte

  • Arbeiten mit PowerPoint
    • Präsentation erstellen, speichern, öffnen
    • Folieninhalte erstellen
    • Präsentation aufbereiten
    • Erstellen eigener Layouts
  • Arbeiten mit Excel
    • Tabellen anlegen
    • Umgang mit der Arbeitsmappe
    • Formeln und Funktionen verwenden
    • Tabellen formatieren
    • Berichte erzeugen und drucken
    • Daten filtern, sortieren
    • Pivot-Tabellen

    Zielgruppe: Studiengang Pflege Umfang der Veranstaltung: 2 SWS Vorkenntnisse: Für die Veranstaltung werden Grundkenntnisse im Umgang mit dem PC und einem Textverarbeitungsprogramm vorausgesetzt. Im Rahmen der Veranstaltung wird versucht, auf vorhandene oder nicht vorhandene Vorkenntnisse einzugehen. Anmeldung: Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Es kann allerdings sein, dass die Teilnahme eingeschränkt wird, falls mehr als 2 Personen pro PC-Arbeitsplatz teilnehmen wollen.

Bewertungskriterien

Hier finden Sie Informationen darüber, nach welchen Kriterien studentische Leistungen von mir bewertet werden. Sie können diese als Checkliste verwenden.

Beiträge in Blogs

 

Komponente Exzellent Mittelmäßig Nicht aureichend
Engagement Alle Beiträge zeigen kritisches Nachdenken und Reflektieren über das Gelesene und Gelernte
Nur einige Beiträge zeigen kritisches Nachdenken und Reflektieren über das Gelesene und Gelernte In den Beiträgen wird das Gelesene oder Gelernte nur unreflektiert wiedergegeben
Interaktion Alle Kommentare beziehen sich auf die Beiträge und erweitern, ergänzen oder diskutieren deren Inhalte Nur einige Kommentare beziehen sich auf die Beiträge und erweitern, ergänzen oder diskutieren deren Inhalte Die Kommentare stellen keinen inhaltlichen Bezug zum Beitrag her. Sie ergänzen oder diskutieren ihn nicht.
Forschung Alle Beiträge nehmen Bezug auf externe Quellen, zitieren diese korrekt und überprüfbar. Weblinks sind korrekt angegeben. Eigene Überlegungen werden argumentativ klar und nachvollziehbar aufgebaut.
Nur einige Beiträge nehmen Bezug auf externe Quellen, zitieren diese korrekt und überprüfbar. Weblinks sind korrekt angegeben. Eigene Überlegungen werden argumentativ klar und nachvollziehbar aufgebaut. Beiträge haben keinen Bezug zu externen Quellen. Zitierweise ist nicht korrekt und überprüfbar. Eigene Überlegungen sind nicht nachvollziehbar oder unschlüssig.
Schreibweise Es immer wird klar und verständlich geschrieben. Auf die Beiträge und Kommentare anderer wird respektvoll eingegangen. Grammatik und Rechtschreibung sind weitgehend korrekt.
Nicht alles ist klar und verständlich geschrieben. Es wird nicht immer ein angemessener Ton im Umgang mit Beiträgen und Kommentaren anderer getroffen. Grammatik und Rechtschreibung sind stellenweise fehlerhaft.
Die Schreibweise ist oft nicht verständlich. Es wird mit den Beiträgen anderer nicht angemessen professionell umgegangen. Grammatik und Rechtschreibung sind vorwiegend fehlerhaft.

 

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Bewertungskriterien für Hausarbeiten

 Die Bewertungskriterien beziehen sich auf Hausarbeiten, die als Literaturarbeiten angelegt sind. Einige Kriterien müssen daher für andere Formen von Hausarbeiten modifizert werden.

Komponente Exzellent Mittelmäßig Nicht aureichend
Eigenleistung Der Text zeigt kritisches Nachdenken und Reflektieren über das Gelesene und Gelernte Nur an einigen Textstellen wird kritisches Nachdenken und Reflektieren über das Gelesene und Gelernte gezeigt Das Gelesene oder Gelernte wird nur unreflektiert wiedergegeben
Forschung Es wird durchgängig Bezug auf externe Quellen genommen,  diese werden korrekt und überprüfbar zitiert. Weblinks sind korrekt angegeben. Eigene Überlegungen werden argumentativ klar und logisch nachvollziehbar aufgebaut. Es wird nur wenig Bezug auf externe Quellen genommen, diese werden korrekt und überprüfbar zitiert. Weblinks sind korrekt angegeben. Eigene Überlegungen werden argumentativ klar und nachvollziehbar aufgebaut. Beiträge haben keinen Bezug zu externen Quellen. Zitierweise ist nicht korrekt und überprüfbar. Eigene Überlegungen sind nicht nachvollziehbar oder unschlüssig. Verwendete Quellen sind nicht vollständig genannt (Plagiat).
Schreibweise Es wird durchgängig klar und verständlich geschrieben. Grammatik und Rechtschreibung sind weitgehend korrekt. Das Layout ist funktionell und konsistent gestaltet. Nicht alles ist klar und verständlich geschrieben. Grammatik und Rechtschreibung sind stellenweise fehlerhaft. Das Layout ist konsistent gestaltet. Die Schreibweise ist oft nicht verständlich. Grammatik und Rechtschreibung sind vorwiegend fehlerhaft.
Das Layout ist nicht konsistent.
Motivation
Die Relevanz der Fragestellung wird gut herausgearbeitet und schlüssig argumentiert. Die Fragestellung wird eingeführt, die Relevanz aber kaum begründet. Die Fragestellung erscheint unmotiviert, die Relevanz ist nicht begründet.
Herausarbeitung der Fragestellung
Der Leser wird zur Fragestellung hingeführt. Die Fragestellung wird klar formuliert und deutlich abgegrenzt. Der Leser wird unvermittelt zur Fragestellung geführt,
die Fragestellung ist nicht präzise formuliert und offen gehalten.
Es wird nicht zur Fragestellung hingeführt. Die Fragestellung ist unklar oder wird, wenn überhaupt, nur vage formuliert.
Literaturrecherche
Abhängig von der Fragestellung wurde gezielt in geeigneten Medien gesucht. Es wurden die relevanten Datenbanken verwendet. Die Suche und ihre Ergebnisse sind klar beschrieben und nachvollziehbar. Ein- und Ausschlusskriterien sind beschrieben. Wissenschaftliche Quellen/Primärliteratur wurden bevorzugt. Relevante Quellen wurden gefunden. Es wurde in irgendwelchen Datenbanken gesucht (oder gegoogelt). Die Darstellung der Vorgehensweise und der Ergebnisse ist lückenhaft und nur teilweise nachvollziehbar. Einschluss- bzw. Ausschlusskriterien sind nicht vollständig nachvollziehbar. Nur wenige relevante Quellen wurden gefunden. Es wurde nicht ausreichend recherchiert. Die Vorgehensweise und die gefundenen Ergebnisse sowie die Ein- und Ausschlusskriterien sind nicht nachvollziehbar. Es wurden kaum relevante Quellen gefunden.
Darstellung der Ergebnisse
Die Darstellung der Ergebnisse der Fragestellung erfolgt klar, systematisch und präzise.
Sie ist übersichtlich und nachvollziehbar.
Die Darstellung der Ergebnisse der Fragestellung ist an einigen Stellen unsystematisch und nur schwer  nachvollziehbar. Die Darstellung der Ergebnisse ist generell unsystematisch und schwer oder nicht nachvollziehbar.
Diskussion und Schlussfolgerung
Die Ergebnisse werden in Bezug auf ihre Bedeutung und Aussagekraft kritisch reflektierend untersucht. Mögliche Einflüsse der Vorgehensweise werden kritisch hinterfragt. Die Schlussfolgerung ist klar und prägnant formuliert. Die Ergebnisse werden in Bezug auf ihre Bedeutung und Aussagekraft an einigen Stellen kritisch reflektierend untersucht. Mögliche Einflüsse der Vorgehensweise werden stellenweise kritisch hinterfragt. Eine Schlussfolgerung ist formuliert. Die Ergebnisse werden nur formuliert, aber nicht kritisch hinterfragt. Auf mögliche Einflüsse der Vorgehensweise wird nicht eingegangen. Eine Schlussfolgerung ist nicht formuliert.
Logische Abfolge
Die Arbeit ist logisch aufgebaut und folgt der  Fragestellung. Jeder Abschnitt baut auf den vorangegangenen auf. Die Fragestellung zieht sich als "roter Faden" durch die Arbeit. Auf nicht zur Fragestellung beitragende Aspekte wurde verzichtet. Die Arbeit ist logisch aufgebaut und folgt vorwiegend der Fragestellung. Der Aufbau ist vorwiegend nachvollziehbar. Meist ist die Fragestellung als "roter Faden" erkennbar. Einige Abschnitte haben wenig Bezug auf Fragestellung. Der Aufbau der Arbeit ist nicht nachvollziehbar. Die Bedeutung der Abschnitte bei der Lösung der Fragestellung ist oft nicht ersichtlich. Mehrere Abschnitte sind in Bezug auf die Fragestellung überflüssig.

 

tags:

Language:

Bewertungskriterien für mündliche Präsentationen

Komponente Exzellent Mittelmäßig Nicht ausreichend
Inhalt/Korrektheit
  • Der Inhalt der gesamten Präsentation ist korrekt. Es gibt keine faktischen Fehler
  • Der Inhalt ist vorwiegend korrekt, aber eine wesentliche Information ist fehlerhaft oder ungenau.
  • Der Inhalt ist verwirrend und enthält mehrere faktische Fehler.
Rechtschreibung
  • Die Präsentation hat keine Fehler bei Rechtschreibung und Grammatik
  • Die Präsentation hat 1-2 grammatikalische Fehler oder Fehler in der Rechtschreibung
  • Die Präsentation hat durchgängig Fehler in  Grammatik oder Rechtschreibung.
Struktur
  • Die Präsentation ist in einer klaren, logischen Weise strukturiert und folgt einem roten Faden.
  • Einige Teile der Präsentation sind klar und logisch strukturiert.
  • Gelegentlich scheint eine Folie nicht am richtigen Ort zu sein.
  • Eine Struktur der Präsentation ist nicht zu erkennen.
Verwendung von Graphiken
  • Alle graphischen Darstellungen sind ansprechend (Größe und Farbe) und unterstützen das Thema oder den Inhalt der Präsentation.
  • Die meisten graphischen Darstellungen sind ansprechend (Größe und Farbe) und unterstützen das Thema oder den Inhalt der Präsentation.
  • Die graphischen Darstellungen lenken von der Thematik ab und haben wenig mit dem Inhalt zu tun.
Schriftart/-formatierung
  • Die Schriftformatierung (Farbe, hervorgehoben, Größe, ...) unterstützt die Lesbarkeit und den Inhalt.
  • Die Schriftformatierung (Farbe, hervorgehoben, Größe, ...) unterstützt den Inhalt. Teilweise sind Folien nicht lesbar.
  • Die Folien sind durchgängig nicht lesbar.
Hintergrund
  • Der Hintergrund lenkt nicht von Text oder Graphiken ab.
  • Die Wahl des Hintergrundes ist konsistent und dem Thema angemessen.
  • Der Hintergrund lenkt nicht von Text oder Graphiken ab.
  • Der Hintergrund lenkt von Text und Graphiken ab, bzw. macht diese unleserlich.
Effektivität
  • Die Präsentation enthält alles Material, um ein gutes Verstehen der Thematik zu ermöglichen.
  • Sie ist eine sehr gute Lernhilfe.
  • Die Präsentation unterschlägt mehr als zwei wesentliche Aspekte.
  • Als Lernhilfe wäre sie unvollständig.
  • Die Präsentation ist durchgängig unvollständig.
  • Als Lernhilfe wäre sie irreführend und unbrauchbar.
Vortragsstil
  • Die Sprache ist klar und verständlich.
  • Es wird frei gesprochen.
  • Der Zuhörer fühlt sich angesprochen.
  • Es herrscht Blickkontakt.
  • Es werden nicht nur Folien vorgelesen.
  • Die Sprache ist meist klar und verständlich.
  • Es wird abgelesen.
  • Der Zuhörer fühlt sich oft angesprochen.
  • Es herrscht manchmal Blickkontakt.
  • Es werden manchmal Folien nur vorgelesen.
  • Die Sprache ist vorwiegend unverständlich.
  • Der Zuhörer fühlt sich nicht angesprochen.
  • Es herrscht kein Blickkontakt.
  • Es wird von den Folien abgelesen.
Zeitdauer
  • Die zur Verfügung stehende Zeit wird bis auf 1 oder 2 Minuten eingehalten.
  • Die zur Verfügung stehende Zeit wird deutlich über- oder unterschritten (ca 5 Minuten)
  • Es wird sich nicht an die zur Verfügung stehende Zeit gehalten.

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10 Simple Rules for Oral Presentations

I found this very good introduction to giving a good oral presentation by Philip E Bourne. He stresses some very helpful points.

It and other interesting presentations can be found on SciVee.tv.

Language:

Bewertungskriterien für die Teilnahme an Diskussionsforen

Komponente Exzellent Mittelmäßig Nicht ausreichend
Stetigkeit der Aktivitäten
  • Häufige und gleichmäßige Aktivität während des Moduls
  • Konstantes Engagement in den Diskussionen
  • Zeitnahes Reagieren
  • Zeigt gute Eigeninitiative
  • Initiiert neue Diskussionsthemen
  • Ungleichmäßige Verteilung der Aktivitäten innerhalb des Moduls
  • Einige Beiträge in den Online-Diskussionen, aber nicht immer präsent
  • Es wird vorwiegend auf Nachrichten reagiert
  • Selten neue Diskussionsthemen initiiert
  • Ungleichmäßige und seltene Beteiligung
  • Begrenzte Teilnahme
  • Reagiert nur auf direkte Aufforderung
Qualität des Beitrags
  • Beiträge zeigen durchgängig, dass Themen sorgfältig identifiziert, analysiert, sowie Implikationen der Thematik herausgearbeitet werden und als neue Themen oder zu bedenkende Aspekte in das Forum einfließen.
  • Beiträge beinhalten neue Einsichten und Erkenntnisse
  • Einige Beiträge zeigen, dass Themen sorgfältig identifiziert, analysiert, sowie Implikationen der Thematik herausgearbeitet werden und als neue Themen oder zu bedenkende Aspekte in das Forum einfließen.
  • Einige Beiträge beinhalten neue Einsichten und Erkenntnisse
  • In Beiträgen wird meist nur Zustimmung oder Ablehnung geäußert. Es findet nur in geringen Maße eine Analyse und/oder Synthese der Beiträge statt.
  • Keine Rückschlüsse auf Einsichten oder Lernerfolge erkennbar
Hinweise auf Verstehen
  • Das Material des Kurses wird verwendet und verstanden
  • Neu erworbenes Wissen wird gut in die Beiträge integriert
  • Beiträge zeigen, dass exzellent kritisch über das verwendete Material und die eigenen Lernergebnisse reflektiert wird
  • Material des Kurses wird manchmal verwendet. Meinungen und Ideen werden klar ausgedrückt allerdings fehlt manchmal der Bezug zu dem Gelesenen oder zur Veranstaltung
  • Einige Hinweise auf kritisches Reflektieren des Gelesenen oder Bearbeiteten
  • Es ist nicht klar, dass das Material verstanden wurde oder zum Wissenserwerb beigetragen hat.
  • Macht irrelevante Beiträge ohne Bezug zur diskutierten Thematik
Grad des Engagement
  • Bringt oft Reflektionen über die Thematik, die dann von anderen aufgegriffen werden
  • Reflektiert regelmäßig über die Thematik
  • Ist aufmerksam für Notwendigkeiten der gesamten Gruppe
  • Regt häufig Diskussionen an
  • Reflektiert gelegentlich erfolgreich über den Fortschritt der gesamten Gruppe
  • Bemüht sich in den Aktivitäten der Gruppe berücksichtigt zu werden
  • Manchmal aufmerksam für die Notwendigkeiten der Gruppe
  • Regt manchmal weitere Diskussionen an
  • Nicht aktiv involviert in der online-Diskussion
  • Beteiligt sich nicht an den Diskussionen der Gruppe
  • Beteiligt sich nur nach Interventionen durch den Dozenten

nach einem Bewertungsschema von Diane Skiba, 2006

Diplomarbeiten

Hier finden Sie eine Auswahl der von mir betreuten Diplomarbeiten. (Studiengänge: Pflege, Pflegemanagement, Informatik, Ingenieurinformatik, BaSys)

Pflege und Gesundheit

  • Informationsinhalt von Krankenhauswebseiten: Untersuchung von Internetpräsenzen der Krankenhäuser des Landes Hessen mit dem Angebot der Diabetesberatung
  • Möglichkeiten der Erlösoptimierung von Krankenhäusern durch Einbeziehung von Pflegediagnosen
  • Nursing Minimum Data Sets - Basisdatensätze der Pflege (Download 0.5 MB)
  • Gesundheitskarte und Pflege (Download 1.3 MB)
  • Workflowanalyse einer zentralen Notaufnahme (ZNA)) (Download 1.9 MB)
  • Barrieren beim Einsatz eines elektronischen Pflegedokumentationssystems
  • Patientenedukation - e-Learning am Beispiel von Dialysepatienten und dem Programm "Moodle"
  • Patientenzufriedenheit in der stationären geburtshilflichen Versorgung
  • Indikatoren zur Beurteilung pflegesensitiver Ergebnisqualität in Pflegeheimvergleichen - Messung und Risikobereinigung ausgewählter RAI MDS basierter Qualitätsindikatoren
  • Entwurf eines webfähigen Trouble-Ticket-Systems aufbauend auf Lotus Notes und Evaluation der Lösung
  • Inhaltliche Anforderungen an die Präsentation des ärztlichen und pflegerischen Leistungsspektrums sowie Serviceleistungen einer Klinik fär Innere Medizin - Das Internet als Informationsmedium
  • Dokumentenmanagement und Workflowunterstätzung durch eine webbasierte Portallösung
  • Telematik in der Pflege alter Menschen - Hilfe zur Erhaltung der Selbständigkeit oder Kontrollinstrument
  • Pflegequalität - Was sollte gemessen werden? (Download 1.5 MB)
  • Evaluation der ICNP Beta Version
  • Die Qualität deutscher Gesundheitsinformationen im Internet - Ein quantitativer Vergleich am Beispiel der Pränataldiagnositik
  • Informationsbedarf von Angehörigen eines Schlaganfallpatienten - Eine quantitative Studie
  • Übersicht äber Pflegeleistungserfassungssysteme unter besonderer Berücksichtigung der Validität und Reliabilität
  • Die Informationsplattform "Internet" als Hilfmittel zur Auswahl einer Altenpflegeeinrichtung
  • Ein Werkzeug zur Intranet-/Internetbasierten Mitarbeiterbefragung - Systemanalyse, Realisationskonzept und Prototyp-Entwicklung
  • Empirische Studie zur Auffindbarkeit von Einrichtungen der Altenpflege im Internet
  • Business-to-Business - Eine Chance fär Pflegeeinrichtungen?
  • Unterschiede der Fallkosten in der Kardiochirurgie und ihre Auswirkung auf die Kalkulation der DRGs
  • Diagnosis Related Groups und Pflegeaufwand
  • Risikofaktoren bei der Einführung von datenverarbeitungsgestützten Pflegeinformationssystemen in der stationären Altenpflege aus Sicht von Software Anbietern
  • Internetpräsenz Deutscher Krankenhäuser - Ein quantitativer Vergleich öffentlicher und privater Kliniken
Informatik, Ingenieurinformatik, Barrierefreie Systeme (BaSys)
  • Grundlagen der nicht-intrusiven Gesten- und Gebärdenerkennung
  • IT Security bei mobilen Systemen
  • Über die Implementierung der im SGB V §291 gesetzlich geforderten Änderung der Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen: Modifikation der Arbeitsprozesse in einem Krankenhaus der Maximalversorgung
  • Webbasiertes Terminologie-Management-System für multiaxiale Terminologien
  • Webbasiertes Tool zu Kodierung von Krankheitsdiagnosen nach ICD-10
  • Content Security: Lösungen zur Filterung jugendgefährdender Internet-Inhalte an deutschen Schulen unter Berücksichtigung pädagogischer Bedürfnisse
  • Entwurf eines webfähigen Trouble-Ticket-Systems aufbauend auf Lotus Notes und Evaluation der Lösung
  • Kommunikationsplattform für IT-Ansprechpartner in Frankfurter Schulen
  • Konzeption, Design und Implementierung der Anwenderschnittstelle eines Medikamentenverordnungssystems
  • Konzept und eine Umsetzung einer webbasierten Dokumentationshilfe für die Pflegeplanung
  • Webbasierter Online-Produktkatalog
  • Konzept und Systemanalyse für ein mandantenfähiges web-basiertes Helpdesksystem mit Ticketverwaltung, Personaleinsatzplanung und Wissensmanagement zur Realisierung in PHP mit einem relationalen Datenbanksystem
  • Grobkonzept für die Entwicklung eines Trouble-Ticket-Systems
  • Grundlagen der nicht-intrusiven Gesten- und Gebärdenerkennung (BaSys MA)
  • Dynamische Erstellung themenzentrierter RSS-Feeds mittels anwenderparametrisierbarer Filter
  • Webbasiertes Informationssystem zur Vermeidung unerwünschter, medikationsbedingter Arzneimittelwirkung
  • Eine webbasierte Anwendung zur verteilten, kooperativen Entwicklung, Übersetzung und Verwaltung von Terminologien und Glossarien
  • Change Management an Hard- und Software Komponenten innerhalb produktiver IT-Infrastrukturen
(Falls Sie Ihre Diplomarbeit vermissen oder aber gerne mit Name und eMail-Adresse genannt werden wollen, senden Sie mir bitte eine kurze Nachricht.)

FAQ - Häufige Fragen

Bild: Caution Professor Hier finden Sie einige Antworten auf häufige Fragen, die sich im Laufe des Studiums ergeben.

Falls Sie weitere Fragen hier beantwortet haben wollen, oder Hinweise und Anregungen haben, dann nutzen Sie doch bitte die Möglichkeit zu einem Kommentar, die Ihnen auf fast allen Seiten angeboten wird.

Hausarbeit oder Thesis (Bachelor/Master)

Hier wird auf häufige gestellte Fragen im Zusammenhang mit von mir betreuten Arbeiten eingegangen. Andere Betreuer werden diese Fragen vielleicht anders beantworten. Hilfreiche Hinweise zur Vorgehensweise finden Sie unter anderem in dem Büchern von Tobias Ravens 509 und Dieter Scholz 521. Scheuen Sie sich aber nicht, in Zweifelsfragen Ihren Betreuer um Klärung zu bitten.
Bitte nutzen Sie die Möglichkeit zum Kommentieren, die Ihnen auf nahezu jeder Seite angeboten wird, um mich auf Unklarheiten, Fehler oder weitere mögliche Inhalte hinzuweisen. Vielen Dank.

Wie soll eine Hausarbeit/Thesis aufgebaut sein?

In Prinzip folgen alle wissenschaftlichen Arbeiten einen einheitlichen Schema. Dabei unterscheidet sich die Hausarbeit von der Thesis eigentlich nur im Umfang und in der inhaltlichen Tiefe. Der grundlegende Aufbau sieht wie folgt aus:

Abstract
Einleitung
Methode
Ergebnisse
Diskussion
Zusammenfassung
Literaturverzeichnis

Diese Abschnitte werden im folgenden näher erläutert.

  • Abstract (optional - fragen Sie Ihren Betreuer)
Eine Zusammenfassung der gesamten Arbeit, also alles von der FragestellungBei manchen Arbeiten, etwa aus der Informatik, würde man eher von Problemstellung und Lösung der Problemstellung sprechen., bis zu ihrer Beantwortung und den Schlussfolgerungen, die daraus gezogen werden. Das Abstract dient einem Leser als Entscheidungshilfe, ob die Inhalte der Arbeit so wesentlich sind, dass diese in ihrer Gänze gelesen werden muss. Im Rahmen einer Thesis kann das Abstract dabei unterstützen, den roten Faden, der sich durch die Arbeit ziehen sollte, schon einmal aufzuzeigen.
  • Einleitung
In der Einleitung wird die Fragestellung entwickelt, und es wird dargelegt, warum es heute relevant ist, diese Fragestellung zu beantworten. Es wird also das wissenschaftliche Umfeld, der aktuelle Stand des Wissens in Bezug auf die Fragestellung dargestellt. Spätestens am Ende dieses Abschnitts ist die Fragestellung, die bearbeitet werden soll, klar und prägnant formuliert. Die Fragestellung muss so formuliert sein, dass Sie im Prinzip jetzt schon sagen können, dass die Fragestellung beantwortet ist, wenn das Folgende untersucht worden ist. Damit haben Sie ein klares Endekriterium für die Arbeit. Diese Fragestellung dient als roter Faden für den Rest der Arbeit. Alles was zu der Beantwortung der Fragestellung beiträgt, muss in der Arbeit erwähnt werden, alles was keinen Beitrag dazu leistet, kann ignoriert werden. Stellen Sie sich also im Verlauf der Arbeit die Frage, ob Sie auf etwas eingehen müssen, so sehen Sie sich die Fragestellung an. Kann diese Ihnen keine klare Entscheidungshilfe geben, so ist vermutlich die Fragestellung noch nicht gut formuliert.
  • Methode/Material und Methode/Patienten und Methode
Hier werden Vorgehensweisen zur Bearbeitung der Fragestellung vorgestellt. Diese werden im Hinblick auf die erwartete Aussagekraft und die Realisierbarkeit bewertet. Anschließend wird die gewählte Methode zur Bearbeitung der Fragestellung in ihren Schritten vorgestellt. Also bei einer Literaturarbeit wird beschrieben, welche Art von Literatur (Zeitschriften/Bücher/...) verwendet werden soll, in welchen Datenbanken etwa gesucht wird und auf welche Art und Weise mit welchen Stichworten gesucht werden soll.
Handelt es sich bei der Arbeit etwa um eine Befragung, so werden z.B. die Erstellung des Versuchplans und des Erhebungsinstrumentes sowie die Befragten und die Vorgehensweise bei der Befragung vorgestellt.
  • Ergebnisse
In diesem Abschnitt werden die mit der im vorangegangenen Abschnitt beschriebenen Methode gefundenen Ergebnisse beschrieben. Bei einer Literaturarbeit etwa wird beschrieben, wo in welchem Maße Quellen gefunden wurden. Danach werden die Ergebnisse der kritischen Analyse der gefundenen Quellen vorgestellt. Eine Bewertung oder Diskussion der Ergebnisse findet hier nur statt, wenn dieses für das Verständnis der Quellen erforderlich ist, oder aber wenn es direkt die Aussagekraft einer genannten Quelle betrifft. Die Ergebnisse werden in diesen Abschnitt systematisiert und ggf. kategorisiert.
  • Diskussion
Die Bedeutung der Diskussion wird sehr häufig unterschätzt. Ich betrachte die vorangegangenen Abschnitte immer als so etwas wie die Pflichtübungen beim Eiskunstlauf - hier ist solides Handwerk gefordert. Bei der Diskussion aber haben Sie die Möglichkeit - wie beim Kürlaufen - Ihren Eigenanteil, Ihr kritisches, wissenschaftliches Denken und Argumentieren zu zeigen. Hier geht es darum, etwa die gefundenen Ergebnisse mit dem Stand der Forschung in Beziehung zu setzen und kritisch zu hinterfragen. Die eigenen Ergebnisse sind daraufhin zu untersuchen, in wie weit diese verallgemeinert werden können und/oder auf andere Bereiche übertragen werden können. Dabei spielt u. U. auch  noch einmal die kritische Betrachtung der gewählten Vorgehensweise und deren Einfluss auf die gefundenen Ergebnisse eine wesentliche Rolle. Hier haben Sie die Möglichkeit potentiellen Kritikern Ihrer Ergebnisse bereits den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem Sie zeigen, dass Sie diese Kritiken bereits bedacht haben. Oft endet der Diskussion in Schlussfolgerungen, die aus den vorgegangenen Überlegungen abgeleitet werden.
  • Zusammenfassung und Ausblick
Die Zusammenfassung stellt noch einmal einen guten Überblick über die Arbeit von der Fragestellung bis hin zu den Ergebnissen und deren Diskussion dar. Die wesentlichen Ergebnisse werden klar genannt und Schlussfolgerungen werden klar genannt. Im anschließenden Ausblick wird auf das eingegangen, was sich etwa als neue Forschungsfragen aufgetan hat, oder wie mögliche Anwendungen Ihrer Ergebnisse aussehen könnten.
  • Literaturverzeichnis
Das Literaturverzeichnis ist notwendiger Bestandteil jeder wissenschaftlichen Arbeit. Hier werden alle Quellen benannt, auf die Sie im Rahmen ihrer Arbeit eingegangen sind, oder aus denen Sie Textteile oder Gedankengänge übernommen haben (siehe auch: Plagiate vermeiden/Plagiate finden). Streng genommen gehören also Quellen hier nicht hinein, die Sie zwar auch gelesen haben, die Sie aber in der  Arbeit nicht direkt zitiert haben. Nähere Informationen zum Aufbau eines Literaturverzeichnis. Bei umfangreicheren Arbeiten kann es Sinn machen, zusätzlich solche Quellen etwa in einem Abschnitt "Weiterführende Literatur" anzugeben.

Language:

Wie soll das Erscheinungsbild der Arbeit sein?

Generell soll die Arbeit ergonomisch zu lesen sein. Damit verbieten sich zu kleine Schriften (kleiner als 11 Punkte, besser größer) und zu enge Zeilenabstände. Wenn einzeilig, dann muss der Rand entsprechend breit sein, damit das Auge leicht den Zeilensprung vollführen kann. Besser ist 1,5 zeilig. Wichtig ist, dass das Layout durchgängig beibehalten wird. Dann ist aus meiner Sicht alles zulässig, was ergonomisch ist. Anregungen zur Gestaltung der Hausarbeit oder Diplomarbeit können dem folgenden Buch entnommen werden:

  • Scholz, Dieter: Diplomarbeiten normgerecht verfassen - Schreibtipps zur Gestaltung von Studien-, Diplom- und Doktorarbeiten. 2001, Würzburg: Vogel Buchverlag, 2001.

Da sich der Autor an DIN Normen orientiert, kann gegen ein solches Format nichts eingewendet werden. Betrachten Sie diese Anregungen als "kann" nicht als "muss". Wichtiger ist ein konsistentes Erscheinungsbild. Die Arbeit muss sich leicht (ergonomisch) und ohne viel Hin- und Hergeblättere lesen lassen.

An mindestens 2 Stellen gehört thematisch dasselbe. Darf ich dieses inhaltlich wiederholen (bzw. kopieren)?

Umfangreiche wörtliche Wiederholungen sind keine ideale Lösung. Gegen eine kurze zusammenfassende Wiederholung (in anderen Worten) ist nichts einzuwenden. Im Gegenteil, dieses kann der Ergonomie des Textes entgegenkommen, da nicht dauernd wegen Rückbezügen hin und hergeblättert werden muss. Dieses gilt insbesondere bei komplexen Sachverhalten. Hier kann eine Wiederholung in anderen Worten auch zusätzlich erläuternd wirken.

Wie lang darf die Diplomarbeit sein?

Als Maßzahl gelten in der Regel 60 Seiten. Ich lese auch gerne mehr Seiten, wenn der Inhalt gut ist. Sehr umfangreiche Arbeiten mit mäßigem Inhalt sind hingegen sehr ärgerlich. Da die Meinungen in Bezug auf die Länge allerdings abweichen, klären Sie die Frage bitte auch mit Ihrem weiteren Betreuer und befragen Sie die für Sie zuständige Prüfungsordnung.

Muss ich nicht-deutschsprachige Zitate übersetzen?

Sie können zumindest bei englischsprachigen Zitaten davon ausgehen, dass die Leser diese sich selber übersetzen können. Bei anderssprachigen Zitaten empfiehlt es sich, das Zitat in der Originalsprache zu bringen und dazu eine zumindest sinngemäße Übersetzung anzubieten.

Allgemeine Tipps

Schreiben Sie klar und verständlich! Verwenden Sie einfache Sätze mit einfacher Satzstruktur. Schachtelsätze sind schwer zu lesen und verlangen eine korrekte Zeichensetzung. Wenn Sie sich unsicher sind, machen Sie einfachere Sätze.

Verwenden Sie die Silbentrennung. Das Erscheinungsbild der Arbeit verbessert sich dadurch zum Teil erheblich. Die automatische Silbentrennung der meisten Textverarbeitungsprogramme ist in der Zwischenzeit relativ gut geworden und die Zahl der Fehler in der Regel sehr gering.

Lassen Sie Ihre Arbeit von jemand anderen korrekturlesen. Schreibfehler stören den Lesefluss. Ist die Arbeit verständlich und die Argumentation nachvollziehbar?

Darf man Wikipedia denn verwenden?

 

books falling over

Image by Michell Zappa via Flickr

Immer wieder taucht die Frage auf, darf man in wissenschaftlichen Arbeiten Wikipedia verwenden. Nun zunächst muss man wissen, wofür will man denn auf Wikipedia zurückgreifen. Soll etwa aus Wikipedia zitiert werden, so gilt für alle wissenschaftlichen Arbeiten, dass bevorzugt Primärquellen zu verwenden sind. Das ist Wikipedia sicher nicht - aber genauso wenig sind das der Brockhaus, Meyers Lexikon oder die Encyclopedia Britannica, um nur einige zu nennen. Ausnahme von der Regel könnte etwa sein, wenn die Wandlung der Bedeutung eines Begriffes vom 18. Jahrhundert ausgehend (Zedlers Großes Universallexicon) bis in die Gegenwart in den verschiedenen Auflagen der großen Lexika aufgezeigt werden soll. Hier könnte durchaus auf die einzelnen Lexikabeiträge zurückgegriffen werden, ja sogar daraus zitiert werden.

Alle Lexika, ob online oder offline, sind aber wunderbare Einstiegshilfen in eine neue Thematik. Sie helfen dabei einen Begriff schnell in seinen Kontext einzuordnen. Darüber hinaus bieten die Lexika auch Hinweise auf relevante Primärliteratur. Hierauf kann dann zurückgegriffen werden.

Wie sieht es aber mit der Qualität der Beiträge in Wikipedia aus. Bei Wikipedia kann ja jeder jederzeit einen Beitrag schreiben, verändern, verfälschen oder einfach nur "dummes Zeug" schreiben. Hier hilft ein einfaches Prinzip der Wikis dabei, zumindest mutwilliges Verändern auf Dauer zu unterbinden. Bei Wikis ist es nämlich viel aufwendiger einen Beitrag zu verändern, als den alten Zustand wieder herzustellen. Damit der soeben geschriebene Beitrag auch dauerhaft Bestand hat, sollte man also sich darum bemühen konsenzfähige Inhalte zu schreiben, die auch dem kritischen Blick anderer standhalten.

Um die Qualität der Beiträge zu überprüfen, testete die Zeitschrift Stern Wikipedia im Vergleich mit dem Brockhaus. Man kann über die angewandte Methodik in diesen Artikel streiten, und der Stern ist sicher kein wissenschaftliches Journal, das Ergebnis fiel jedenfalls zugunsten von Wikipedia aus. Lediglich in der Lesbarkeit seien die Beiträge im Brockhaus besser.

Anders sieht es mit dem Vergleich zwischen Wikipedia und der Encyclopedia Britannica (dem quasi Gold Standard bei den Lexika) aus. Dieser wurde von der sehr renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift Nature durchgeführt und kam zum Ergebnis, das Wikipedia nahe an die Britannica heran kommen würde, was die Genauigkeit wissenschaftlicher Begriffe angehe. Special Report: Internet encyclopaedias go head to head. Nature 438, 900-901 (15 December 2005).

Hierzu wurde eine 20-seitige Erwiderung durch die Britannica veröffentlicht, in der versucht wurde, die von Nature durchgeführte wissenschaftliche Studie zu widerlegen (PDF download). Nature wurde aufgerufen die Studie zurückzuziehen. Nature sah allerdings keinen Grund dazu, wie in einer Gegendarstellung erläutert wurde (PDF download).

Folgt man diesen Schriften, so ist Wikipedia durchaus eine ernst zu nehmende Alternative zu herkömmlichen Lexika geworden. Dass hier durchaus auch kommerzielle Interessen eine große Rolle spielen, kann auch daran ermessen werden, dass das Internetangebot Meyers Lexikon online zum 23.03.2009 eingestellt wurde.

 

 

 

 

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Literaturverzeichnis - ein Vorschlag

Dieser Vorschlag orientiert sich an der DIN-Norm für Literaturverzeichnisse521. Ich habe allerdings bewusst die Zeichenformatierung weggelassen (Kapitälchen für Autoren, Kursiv für Sachtitel), da diese m. E. in der Regel keinen Informationsgewinn bringt oder den Umgang mit dem Literaturverzeichnis deutlich ergonomischer macht. Ein unnötiger Aufwand! Dieses ist nur ein Vorschlag. Sieht man sich Systeme zur Literaturverwaltung an, die selbständig Literaturverzeichnisse erstellen können, so erkennt man das es unzählige "Standards" gibt. Eine gute Übersicht mit vielen Beispielen finden Sie im Zotero Style Repository.

Falls Sie immer noch nichts passendes gefunden haben: Hier ein möglicher Vorschlag. Diesem muss nicht sklavisch gefolgt werden, wichtig ist aber in jedem Fall, dass die gewählte Form des Literaturverzeichnisses für die geplante Verwendung geeignet ist, und dass die Form konsequent durchgehalten wird. Auch in dem Buch von Tobias Ravens finden sich gute Tipps509.

Selbstständig erschienene Quellen

Name, Vorname: Sachtitel. Erscheinungsort: Verlag, Erscheinungsjahr.

Name, Vorname V. W.: Sachtitel. Erscheinungsort: Verlag, Erscheinungsjahr.

Name1, Vorname1 V. W.; Name2, Vorname2 X.: Sachtitel. Erscheinungsort: Verlag, Erscheinungsjahr.

Name1, Vorname1 V. W.; Name2, Vorname2 X.; Name3, Vorname3 X.; et al.: Sachtitel. Erscheinungsort: Verlag, Erscheinungsjahr.

Rollen für den Autor:

Name, Vorname (Bearb.): Sachtitel. Erscheinungsort: Verlag, Erscheinungsjahr

  • Bearbeiter: (Bearb.)
  • Herausgeber: (Hrsg.)
  • Übersetzer: (Übers.)
  • Veranstalter: (Veranst.)

Anmerkungen

Name, Vorname kann auch eine Organisation sein.

Verlage in Kurzforn - statt Springer Verlag - nur Springer

Bücher, die in Reihen erscheinen

Name, Vorname: Reihentitel. Bd. 5: Bandtitel. Erscheinungsort: Verlag, Erscheinungsjahr.

Name, Vorname: Sachtitel. Erscheinungsort: Verlag, Erscheinungsjahr (Titel der Schriftenreihe Zählung).

Falls die Auflage wichtig ist

Name, Vorname: Sachtitel. 2. Aufl. Erscheinungsort: Verlag, Erscheinungsjahr.

Nicht selbstständig erschienene Quellen

Zeitschriftenartikel

Name, Vorname: Beitragstitel. In: Zeitschriftentitel, Band (Erscheinungsjahr), Nr. Heftnummer, S. Anfangsseite-Endseite.

Buchbeitrag

Name, Vorname: Beitragstitel. In: Name_des_Verfassers_des_Buches, Vorname: Buchtitel, Erscheinungsort: Verlag, Erscheinungsjahr, S. Anfangsseite-Endseite.

Tagungsbeiträge

Name, Vorname: Vortragstitel. In: Organisation: , Tagungsbandtitel (Tagungsort, Tagungsjahr). Verlag, Erscheinungsjahr, S. Anfangsseite-Endseite.

Name, Vorname: Vortragstitel. In: Name, Vorname (Hrsg.): , Tagungsbandtitel (Tagungsort, Tagungsjahr). Verlag, Erscheinungsjahr, S. Anfangsseite-Endseite.

Webseite

Name, Vorname: Sachtitel, Erscheinungsjahr. - URL: Adresse_des_Dokuments (Datum des Zugriffs).

 

 

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Wie zitiere ich Quellen aus dem Internet?

Es gibt zur Zeit leider keine offizielle Form. Es sollte aber in jedem Fall - soweit bekannt - Autor und Titel klar erkennbar sein. Ideal wäre noch, wenn ein Datum der Veröffentlichung gegeben wäre. Bei dem Besuchdatum ist eine Zeit nicht erforderlich. (Wen interessiert es, dass Sie schon um 9:50 arbeiten?). Ein mögliches Format könnte daher etwa die folgende Struktur haben:

Oder ein anderes Format könnte sein (siehe auch Literaturverzeichnis):

  • Name, Vorname: Sachtitel, Erscheinungsjahr. - URL: Adresse_des_Dokuments (Datum des Zugriffs).
  • Schrader, Ulrich: Wie zitiere ich Quellen aus dem Internet?,  2007. URL: http://info.ulrich-schrader.de/node/22  (23.  3.  2007).

Wie überlebe ich eine mündliche Prüfung?

Bild: Notizbuch
by Solja

Die Vorbereitung

Jeder Prüfer fragt anders. Manche Prüfer haben eine mehr oder weniger feste Vorgehensweise. Fragen Sie Kommilitonen nach deren Erfahrungen. Relativieren Sie aber auch die Aussagen von Kommilitonen und lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen. Lesen Sie die Skripte des Prüfers. Achten Sie auf aktuelle Skripte, falls die Veranstaltung bei Ihnen länger zurückliegt. Lesen und überarbeiten Sie Ihre eigenen Mitschriften, so erkennen Sie Themen, die in den Skripten wenig vertieft werden, aber in der Veranstaltung zur Sprache gekommen sind. Gehen Sie in die Sprechstunde des Prüfers, vielleicht bekommen Sie noch Tipps zur Vorbereitung. Üben Sie das mündliche Beantworten von Fragen, indem Sie sich selber fiktive Fragen stellen, noch besser Sie lassen sich von Kommilitonen befragen.

Falls Sie es noch nicht wissen, hier gibt es Tipps zum Thema "Richtig Lernen". Da es unterschiedliche Lerntypen gibt, sollte man auch die beste Methode zum Lernen anwenden.

Die Prüfung

Bevor man in eine mündliche Prüfung geht, sollte man sich über folgende offensichtliche Wahrheiten im Klaren sein:

  1. Jede Prüfung dauert nur eine begrenzte Zeit.
  2. Je ausführlicher Sie antworten, desto weniger kann der Prüfer fragen.

Also antworten Sie auf Fragen nicht nur mit drei Worten, dann kommt nämlich sofort die nächste Frage, sondern führen Sie auf die richtige Antwort hin. Erläutern Sie Hintergründe, Unterschiede, Anwendungsmöglichkeiten, ... Wenn Sie die Frage ausreichend beantwortet haben, werden Sie schon unterbrochen.

Sollte die Frage aus einem Bereich gekommen sein, in dem Sie sich sicher fühlen, dann haben Sie so die Möglichkeit weitere Aspekte aus den Prüfungsthematiken anzusprechen, in denen Sie ebenfalls sicher sind. Vielleicht wird ja hier nachgehakt, und Sie können wieder eine Frage beantworten. Manchmal gelingt es auf diese Weise Thematiken anzusprechen, die auch den Prüfer interessieren. Legen Sie die Angel aus. Der Köder muss natürlich aus einem Bereich kommen, wo Sie selber sicher sind.

Sagen Sie nie, dass Sie etwas nicht wissen, dann kann im Prüfungsprotokoll nur vermerkt werden, dass die Frage nicht beantwortet wurde. Fragen Sie nach (Meinen Sie ...) oder bitten Sie den Prüfer die Frage noch einmal zu wiederholen, meist wird Sie dann neu formuliert. Vielleicht werden ja dann Begriffe verwendet, die einen gewissen Wiedererkennungswert haben. Der ist natürlich um so besser, je mehr Sie sich vorbereitet haben.