Wichtiger Bestandteil einer wissenschaftlichen Arbeit ist das Zitat. Hierbei wird auf dem Gedankengut anderer aufgebaut, dabei ist es wissenschaftlich guter und geforderter Stil, dass der Urheber des verwendeten Gedankenguts angegeben wird. Jemand, der die Arbeit eines Studierenden - Hausarbeit oder Thesis - beurteilen soll, bewertet es in der Regel immer positiv, wenn Zitate verwendet werden, sofern diese auf die übliche Weise kenntlich gemacht sind.
Generell soll die Arbeit ergonomisch zu lesen sein. Damit verbieten sich zu kleine Schriften (kleiner als 11 Punkte, besser größer) und zu enge Zeilenabstände. Wenn einzeilig, dann muss der Rand entsprechend breit sein, damit das Auge leicht den Zeilensprung vollführen kann. Besser ist 1,5 zeilig. Wichtig ist, dass das Layout durchgängig beibehalten wird. Dann ist aus meiner Sicht alles zulässig, was ergonomisch ist.
Umfangreiche wörtliche Wiederholungen sind keine ideale Lösung. Gegen eine kurze zusammenfassende Wiederholung (in anderen Worten) ist nichts einzuwenden. Im Gegenteil, dieses kann der Ergonomie des Textes entgegenkommen, da nicht dauernd wegen Rückbezügen hin und hergeblättert werden muss. Dieses gilt insbesondere bei komplexen Sachverhalten. Hier kann eine Wiederholung in anderen Worten auch zusätzlich erläuternd wirken.
Als Maßzahl gelten in der Regel 60 Seiten. Ich lese auch gerne mehr Seiten, wenn der Inhalt gut ist. Sehr umfangreiche Arbeiten mit mäßigem Inhalt sind hingegen sehr ärgerlich. Da die Meinungen in Bezug auf die Länge allerdings abweichen, klären Sie die Frage bitte auch mit Ihrem weiteren Betreuer und befragen Sie die für Sie zuständige Prüfungsordnung.
Hier wird auf häufige gestellte Fragen im Zusammenhang mit von mir betreuten Arbeiten eingegangen. Andere Betreuer werden diese Fragen vielleicht anders beantworten. Hilfreiche Hinweise zur Vorgehensweise finden Sie unter anderem in dem Büchern von Tobias Ravens [1] und Dieter Scholz [2]. Scheuen Sie sich aber nicht, in Zweifelsfragen Ihren Betreuer um Klärung zu bitten.
References